Eure Liste bleibt unter euch.
Eine Einkaufsliste erzählt mehr, als draufsteht: wann ihr einkauft, wen ihr bekocht, was gerade ansteht. Wir behandeln diese Zeilen entsprechend – verschlüsselt gespeichert, in Deutschland verarbeitet, ohne Konto und Werbenetzwerk.
Vier Schichten, jede für sich wirksam
- Inhalte verschlüsselt gespeichert. Artikelnamen, Notizen, Rückfragen, Antworten, euer Essensplan und der Verlauf liegen mit AES-256-GCM verschlüsselt in der Datenbank. Ein entwendeter Datenbankabzug zeigt Buchstabensalat.
- Verschlüsselt unterwegs. TLS 1.3 mit Perfect Forward Secrecy, HSTS, HTTP/3. Jede Sitzung nutzt einen eigenen Einmal-Schlüssel, der danach verfällt – mitgeschnittener Verkehr bleibt auch später unlesbar.
- Euer Link als Fingerabdruck. Euer Link trägt so viel Zufall, dass Durchprobieren aussichtslos ist: Wer eine Million Adressen pro Sekunde testen könnte, wäre im Schnitt 260 Billionen Jahre beschäftigt – und unsere Sperre lässt nur einen Bruchteil davon zu. Bei uns liegt davon nur eine Prüfsumme: Selbst wer die Datenbank lesen könnte, käme damit an keinen gültigen Link.
- Sicherungen, die verschlossen bleiben. Täglich, verschlüsselt, an einem zweiten Standort in Deutschland – und weil schon die einzelnen Felder verschlüsselt sind, liegen eure Inhalte darin doppelt gesichert.
Was uns gar nicht erst erreicht
Der wirksamste Schutz sind Daten, die es bei uns nie gibt.
- Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, kein Passwort.
- Keine Werbe-Cookies, kein Skript fremder Anbieter, kein Profil über euch. Unsere Reichweitenmessung zählt Aufrufe – Adresse und Kennung bleiben draußen.
- Ruhende Listen räumen sich selbst ab. Wer aufhört zu nutzen, hinterlässt nach der Frist nichts.
- Eure Inhalte bleiben eure – frei von Auswertung, Weiterverkauf und Training fremder Modelle.
Wie weit die Verschlüsselung reicht
Wir sagen euch lieber genau, was Sache ist. Die Verschlüsselung schützt eure Inhalte dort, wo Daten üblicherweise abhandenkommen: in Sicherungen und Datenbankabzügen. Den Schlüssel dazu verwahren wir auf dem Server, damit eure Liste in jedem Browser sofort aufgeht und ein neues Gerät einfach mitliest.
Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung würde den Schlüssel stattdessen im Link tragen. Dann wäre ein verlorener Link endgültig verloren – wir könnten euch selbst bei bestem Willen nicht mehr helfen – und die Suche innerhalb eurer Liste könnte nur noch das Gerät leisten, das gerade davor sitzt. Für eine Familienliste, die jederzeit auf jedem Gerät aufgehen soll, halten wir den heutigen Weg für den passenderen.
Der Vollständigkeit halber: Der Name eurer Liste bleibt lesbar, weil er im Seitentitel und in Mitteilungen auftaucht. Alles, was ihr hineinschreibt, ist verschlüsselt.
Fragen dazu?
Wenn ihr es genauer wissen wollt, antworten wir gern – schreibt uns. Welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden, steht in der Datenschutzerklärung.